Yay, nochmal Glück gehabt. Meine Spülmaschine geht wieder.
Ich hab das Teil auseinander geschraubt, und überall war Wasser. Ich lag also richtig mit meiner Vermutung *stolz*. Immer wenn das Teil abpumpt, läuft etwa ein halber Liter Wasser (!) aus der Wassertasche, knapp an elektronischen Bauteilen vorbei in den Bodenbehälter. Das muss schon lange so sein, denn es sind schon dicke Kalk-Flecken am Blech zu sehen…
Nun hab ich sie provisorisch repariert, mit einer ziemlich abenteuerlichen Konstruktion aus Draht, Schlauch und gefeilten Plastikteilen. Eben dem, was ich so rumliegen hatte. Ich werde ein paar Fotos hier reinstellen wenn ich meine Digitalkamera wieder hab. Hauptsache ich muss nicht mit der Hand spülen.
Als ich heute (um 6 Uhr Abends
) noch zusammengefaltet aus dem Bett kam, lief mir meine Freundin mit entsetzter Mine entgegen. – Was war denn so weltbewegendes geschehen? Die Spülmaschine spülte nicht mehr!
Daraufhin wandelte sich meine Mine von verschlafen nach entsetzt/verschlafen. Schliesslich bin ich es der die Hausarbeit, und somit das spülen übernehmen muss. “Ausserdem riecht sie so verbrannt!”, knallte sie noch obendrauf. Ich war nicht fähig irgentwas zu sagen, watschelte zu dem Teil hin und drehte voller Ehrfurcht am Schalter. Die Maschine fing an zu pumpen, und hörte nicht mehr auf damit. Also hab ich sie wieder ausgeschaltet, mich hingesetzt und erstmal eine geraucht. (Wie soll man ohne seine “morgentliche” Zeremonie überlegen können?)
Nachdem was ich so über BOSCH-Spülmaschinen wusste, müsste es der Schwimmer sein der meckert weil Wasser in die Bodenwanne gelaufen ist. – Wasser in der Bodenwanne? – Nicht gut! Jedenfalls werde ich das Teil auseinandernehmen sobald ich Zeit dafür kriege. Auf jedenfall sehr bald, da ich mich schon ziemlich an den Luxus einer Spülmaschine gewöhnt habe. Vielleicht werde ich auch mal zum Spülmaschinen-Gott beten, wer weiß. Also drückt mir die Daumen…

Google’s Chrome ist ja derzeit in aller Munde. Ich werde das Teil allerdings nicht testen, da es bis jetzt keine Linux-Version davon gibt. Meiner Meinung nach ist das schon komisch, da Google bei Chrome auf Open Source setzt. Und welches Betriebssystem ist bei der Open Source-Community so beliebt?
Na denn, abwarten und Firefox trinken…

eine gitarre. ein gameboy. ein c64. zwei typen. space invaders samples. lagerfeuergeschrabbel. gameboygedudel. auch gesang mit dabei. lowtech. lo-fi. micro. porn.
So beschreiben sich Pornophonique, eine erfrischend anders klingende Band aus Darmstadt. – Und ich würde sagen die Beschreibung passt wie die Faust aufs Auge.
Eine Mischung aus Lagerfeuer-Musik und Gameboyklängen, verbunden mit intelligentem Songwriting. Die Musik steht übrigens unter einer Creative Commons-Lizenz (BY-NC-ND), was mir diese Band nur noch sympathischer macht. Die Musik kann man bei Jamendo sofort anhören, oder direkt von der Homepage herunterladen. Ich werde mir jedenfalls ganz sicher eine CD bestellen, die kostet trotz aufwändigem Design nur 12 Euro (!).
Bei Filzo gibts auch ein Interview, wenn ihr mehr über die Band erfahren wollt.

Also wenn ihr mal etwas Zeit habt, undbedingt reinhören! – Es lohnt sich.


