Ob aber jeder die Ironie, gerade am Anfang versteht? Ich hab da so meine Zweifel.
Update: Und ich dachte das Teil sei noch nicht bekannt. Ich hab jetzt mal meinen Feedreader geöffnet und schon springt es mich von überall an. Dann eben nochmal
Nun ist es so weit, der sogenannte “Anti-Kinderporno-Filter” (man hätte es auch Anti-Terror-Filter nennen können) wird wohl noch dieses Jahr in Deutschland eingesetzt werden. Wie sowas technisch umzusetzen ist, lassen die Damen und Herren im dunkeln. Klar, dazu sind ja die Provider da.
DNS-Ebene scheidet aus. Jeder, der in der Lage ist einen DNS-Server einzutragen kann das umgehen. IP-Filterung? Nee, nicht wirklich. Proxy aus dem Ausland und fertig. Paket-Filterung? Nicht nur, dass es einen massiven Eingriff in die Netzneutralität darstellen würde, es würde auch nicht funktionieren. Man kann ja günstig VPN-Zugänge im Ausland erstehen. Also würde das nur halbwegs greifen, wenn alle ISPs weltweit mitmachen würden. Und ich glaube nicht, dass ich das noch erleben werde…
Versteht mich nicht falsch, Kinderporno zu filtern ist ja an sich eine gute Idee, und KiPo ist scheiße, das wissen wir alle! Nur dieses Buzzword dazu zu nutzen, um den Bürger nach und nach zensieren zu können, finde ich sehr fragwürdig. Es geht “denen” nur darum, langsam aber sicher das ganze Netz filtern zu können . Und das so langsam, daß es später (fast) niemand mehr hinterfragen wird. China lässt grüßen! Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit bis regierungskritische Seiten, und ähnliches ebenfalls gesperrt werden. Wenns mit Youporn nicht klappt, dann eben mit KiPo! Eines ist sicher, das ist der Anfang vom Ende.
Nur die Killerspiele vermisse ich in diesem “Dialog”…
Einige werden das Programm Belarc Advisor kennen. Damit kann man detailierte Informationen zu neiner Hard – und vor allem Software erstellen. Soweit, so gut.
Daß die Software den Bericht als HTML-File ausgibt, haben einige User wohl als Aufforderung zum hochladen des selbigen verstanden. So ne Art moderner Schwanzvergleich vielleicht? Jedenfalls findet man über eine einfache Google-Suche etliche Keys von Windows XP und anderen nicht weniger teuren Produkten. Erst mußte ich schmunzeln, dann den Kopf schütteln und dann war ich ja schon fast wütend auf die User die sowas machen. Naja, und nun? Nix nun. Ich werde mich jedenfalls nicht bemühen jeden dieser User anzuschreiben. Zumal das Dokument dann ja auch noch im Google Cache vorhanden wäre. Ich denke es ist ein klassischer Fall von selbst schuld.
Und nicht vergessen: Dieser Beitrag wurde nur zu Studienzwecken erstellt, und soll keineswegs zu illegalen Handlungen verleiten. (Das mein ich jetzt ernst!)
Das find ich mal wieder ein gelungener Fake-Sticker. “Zu Ihrer Sicherheit: Alle Fingerabdrücke, die Sie hier hinterlassen, werden analysiert und zehn Jahre lang gespeichert” Via rebel:art
Ich weiß nicht was ich von diesem Artikel in der taz halten soll. Ein Mann wird von der Polizei aufgegriffen, wegen des Verdachts auf Schwarzsurfen.
Okay, dass der Mann nicht zum Spaß (Oder doch?) nachts um 1 mit seinem Laptop auf einer Außentreppe sitzt ist klar. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er hat etwas höchst illegales vor, und er (aus verständlichen Gründen) seinen eigenen Internet-Anschluß nicht nutzen. Oder, und das halte ich für viel wahrscheinlicher, er hat einfach keinen Internetanschluß, und mußte dringend irgentwas im Netz machen.
Denn wenn er etwas höchst illegales vorgehabt hätte, hätte er schnell seine Spuren verwischt. Eine gefälschte MAC-Adresse, noch ein Tastendruck und neimand könnte das beweisen. Also hat er nix höchst illegales gemacht. (Oder er war ein Script-Kiddie ) Außerdem müsste es mittlwerweile hinreichend bekannt sein daß man Sein netz absichern sollte… Denk ich mal.
Jetzt muß er um sein Laptop fürchten, da das Teil das “Tatwerkzeug” ist. Dabei gibts in vielen Betriebssystemen eine Option, um sich automatisch mit dem nächsten freien Access Point zu verbinden. Also kommt das Betätigen des W-Lan Schalters am Laptop bald dem Entsichern einer Waffe gleich? – Natürlich nicht, aber das habe ich gedacht als ich den Artikel gelesen habe.
Ich kenn das aus eigener Erfahrung. Sehr oft hat mir ein offenes W-Lan weitergeholfen als ich noch keinen Internetanschluß hatte. “Damals” waren offene Netze ja in Mode . Selbst WEP war sehr selten anzutreffen. Zu der zeit hab ich mich wirklich gefragt ob die Leute die Bedineungsanleitung keinse Blickes gewürdigt haben, oder ob es die Einstellung schlicht nicht gab.
Also saß ich nachts um 1 auf einer Außentreppe, aus Spaß, und habe meine E-Mails gelesen, neue geschrieben und ein bißchen gesurft und so. Natürlich habe ich zuerst nachgesehen ob es für die Leute auch wirklich nix kostet. Bei der P&T gibt (oder gab) es dafür so ein praktisches Script auf luxdsl.lu Damit konnte man den tatsächlichen Traffic und das zur Verfügung stehende Volumen einsehen.
Wenns dann was gekostet hätte, bin ich weiter zum nächsten W-Lan. Gab ja genug . Ich habe damals sogar (Als ich die Installation mit dem CB-Funk-Ding gemacht hab.) bei der P&T nachgefragt ob das legal sei. Nach ihrer Ansicht ist/war es legal, solange der anderen Oartei kein Schaden entsteht. Find ich logisch. Obwohl die Lage jetzt auch hier anders aussehen dürfte.
Ich betreibe sogar selbst einen Hotspot, um Leuten zu helfen die in die gleiche Situation geraten sind wie ich damals. – Sogar mit Außenantenne. Das wird auch des öfteren genutzt. Ich habe zwei Netze, eins mit wpa2 und VPN, und ein offenes mit Logs (Falls doch mal jemand was illegales gemacht hat. Kein wirklicher Schutz, ich weiß…). Wenn man sich in den Hotspot einloiggt, sieht mal als erstes im Browser einen Text in dem steht dass man sich an die Regeln halten soll und so, nach einem Klick auf okay wird die Verbindung freigeschaltet.
Ach ja, vielleicht gibts ja jetzt ne neue Einnahmequelle für abmahnwütige Anwälte… Einfach einen Hotspot in der Kanzlei in der Stadt aufhängen, und jeden abmahnen der sich traut sich dort einzuloggen. – Oder so.